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Junge Erwachsene / Erwachsene

Bei meiner therapeutischen Arbeit mit Erwachsenen arbeite ich über „Symptome“ und Störungen hinaus an der individuellen Entwicklung. Diagnosen sind wichtig und richtig, jedoch hält sich die Seele nicht immer an die genau angeführten Leitbilder einer klassifizierten Diagnose.

Nur wer sich selbst wahrnimmt, kann wirklich selbstbewusst sein!

Daher liegt mir die Schulung der eigenen Wahrnehmung und der eigenen Achtsamkeit bei jeder therapeutischen Begegnung besonders am Herzen.

Fragen nach dem „Warum“ von den Dingen die uns quälen, werden durch Fragen nach dem das „Wie“ oder „Wodurch“ ersetzt. Wenn ich zum Beispiel frage: „Wie bekomme ich das Geschehen in den Griff?“ übernehme ich mehr Verantwortung in meinem Leben, als wenn ich nach einer Erklärung suche. Oder, wenn ich mich frage: „Warum fühle ich mich so gehemmt?“ fragt die Gestalttherapie: „Wie hemme ich mich selbst?“

Die Gestalttherapie geht davon aus, dass jeder Mensch eine Art kleine, geordnete Welt ist, die die Fähigkeit in sich trägt, für sich selbst zu sorgen. Funktioniert dieses „System“ nicht mehr richtig, entstehen unfertige Zustände wie zum Beispiel hinuntergeschluckte Gefühle, unausgesprochene Sehnsüchte und unfertige Bewegungen. Wir werden zu unseren eigenen Feinden oder machen uns die Welt zum Feind.

Wir verfolgen aufmerksam die vordergründigen, aktuellen Dinge unter Berücksichtigung von Hintergrund (Entstehung) und von individueller Biografie. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen führt meist auf eine spannende Reise durch die eigene Persönlichkeit.

„Nur wer wirklich sich selbst wahrnimmt, kann wirklich selbstbewusst sein.“